Introvisionscoaching

Das neue Mentaltraining heißt Introvision. Glaubt man der Erfinderin, Angelika Wagner, Professorin für pädagogische Psychologie an der Universität Hamburg, dann hat ihre Psychotechnik schon bei fast allem geholfen: Burnout, Depression, Schwerhörigkeit und Migräne, aber auch bei Ärger mit Chefs, mit fiesen Ehemännern oder nervigen Schülern. Sogar Hochleistungssportler praktizieren die Methode, um konzentrierter in Wettkämpfe zu starten. Frau Angelika Wagner hat ein Buch über die Technik verfasst – „Gelassenheit durch Auflösung innerer Konflikte. Mentale Selbstregulation und Introvision“.

Ziel ist die Analyse von konflikthaften mentalen Strukturen und die Lösung akuter Konflikte.

Studien bestätigen die Wirksamkeit. Das Bundesforschungsministerium und der Europäische Sozialfonds fördern derzeit sogar eine aufwendige Studie, die klären soll, ob Introvision jungen Managerinnen auf dem Weg nach oben helfen kann. Für Wagner steht die Antwort fest: „Introvision trägt dazu bei, mentale Blockaden aufzulösen, das macht im Job gelassen und leistungsfähig.“

Unangenehme Gefühle verlieren den Schrecken
Wörtlich übersetzt bedeutet Introvision „Innenschau“. Bei der Introvision geht es darum, sich gedanklich unangenehmen Gefühlen so lange auszusetzen, bis sie ihren Schrecken verlieren. „Wenn man weiß, was so schlimm daran ist, eine Rede zu halten“, sagt die Forscherin, „kann man das Gefühl entkoppeln und frei reden.“

Durch gezielte Fragen fand Wollesens Coach damals heraus, was genau sie blockierte. „Ich wollte besser sein, als ich musste“, sagt die Sportlerin schmunzelnd. „Ich hatte mich mit dem inneren Befehl gelähmt: Du musst eine Eins schreiben!“

Was denn so schlimm daran wäre, wenn sie keine Eins schriebe? Schon beim Nachdenken verkrampfte sich ihr der Magen. „Meine Introvision bestand dann darin, mir klarzumachen: Es kann sein, dass ich keine Eins schreibe. Und dabei die Verbindung zum Bauchweh zu spüren.“

Introvision als Aufwärmtraining Spiegel-Online 22.01.2011
Bei der Introvision dienen spezielle Wahrnehmungsübungen als mentales Aufwärmtraining. Seit ein paar Monaten versuchen die Profisegler Max und Moritz Rieger vom Bodensee, sich damit geistig fit zu machen. Die Segler setzen sich gemütlich hin und beobachten ihre Wahrnehmung: Was sehe ich? Was höre ich? Was spüren Hände, Füße, Haut? Die Übungen wiederholen sie 20 Minuten, „ohne die Eindrücke innerlich zu kommentieren“, erklärt Rieger. Er gerate in „echte Flow-Zustände“, sei aber hinterher „hellwach“.

Die Methode selbst

Das „konstatierende Wahrnehmen“ der Introvision basiert auf ähnlichen Prinzipien wie das Achtsamkeitstraining („Mindfulness-Based Stress Reduction Program“), das in der Depressionsbehandlung erfolgreich eingesetzt wird. Bereits nach elf Sekunden aufmerksamen Beobachtens der eigenen Gefühle sinkt der Erregungspegel in der Amygdala, dem Angstzentrum des Gehirns, haben Zürcher Forscher herausgefunden.

Unsere Kompetenz

Als ausgebildete Introvisions-Coaches arbeiten wir hier intensiv mit Herrn Ulrich Dehner zusammen. Er ist Gründer der KONSTANZER SEMINARE und erster institutioneller Anbieter von Introvisioncoaching.